Bericht zum 33igsten Oettinger Triathlon

Bericht zum 33igsten Oettinger Triathlon

Am 01.08.2021 war es wieder so weit. Schon zum 33-igsten Mal fand am ersten August-Wochenende der Oettinger Triathlon statt. Wie auch schon 2020, galt es strenge Hygiene-Auflagen zu erfüllen. Neben einer Begrenzung des Starterfeldes auf 150 Teilnehmer
bedeutete dies beispielweise auch, dass das Veranstaltungsgelände im Oettinger
Wörnitzbad nur Athleten und Helfern vorbehalten war.
Während in Oettingen am „Tria-Tag“ üblicherweise die Sonne lacht, empfing die Sportler in
diesem Jahr ein unangenehmer Dauerregen, der auch einige gemeldete Sportler vom Start
abhielt.
Für die verbliebenen Starter galt es, so schnell wie möglich 500m zu Schwimmen, 23,2 km
Rad zu fahren und 5 km zu laufen. Wie immer in Oettingen, stellten sich sowohl
Hobbysportler als auch ambitionierte Leistungssportler der Herausforderung.
Bei der Auftaktdisziplin ging es zunächst beschaulich zu, denn wegen des Verzichts auf einen
Massenstart, der üblicherweise für spektakuläre Bilder sorgt, wurden die Schwimmer in
Dreier-Gruppen mit 15s Zeitabstand auf die Strecke geschickt.
Wegen der vergleichsweise kühlen Wassertemperatur, war das Tragen des Neopren-Anzuges erlaubt, was schnelle Schwimmzeiten erwarten ließ.
Vorjahressieger Timo Schmitz zeigte dann auch gleich, dass er die Erwartungen erfüllen
würde. Mit sensationellen 7:41 min unterbot er seine Zeit aus dem letzten Jahr um rund 20s.
Auch beim anschließenden Zeitfahren im leichten Regen auf der 23,2 km langen
Wendepunktstrecke vom Freibad nach Hausen und zurück lieferte er mit einer Zeit von
35:19 min inklusive der Wechsel die Tagesbestleitung. Der für den TSV-Oettingen startende
Lokalmatador zeigte dann auch beim abschließenden Lauf über das Oettinger Rossfeld dass
er ein kompletter Triathlet ist. In sehr schnellen 17:41 min konnte er bei aufkommendem
Sonnenschein auf der schwierigen Laufstrecke erneut die schnellste Zeit abrufen. Mit einer
Gesamtzeit von 1:00:42 Std. gelang ihm so ein ungefährdeter Start-Ziel-Sieg. Für seinen Start
bei der diesjährigen Challenge Roth am 05.09.2021 über die Ironman-Distanz ist zumindest
schon mal klar, dass die Grundschnelligkeit passt.
Auch Timo´s Verfolger waren schnell unterwegs. Die Brüder Lukas und Jonas Stengel von
Arriba Göppersdorf konnten ebenfalls in allen drei Disziplinen überzeugen und sicherten sich
in der Gesamtwertung die freien Plätze auf dem Podest. Dabei konnte der jüngere Lukas in
1:02:06 Std. den älteren Jonas, der 1:03:03 Std. benötigte, überflügeln.


Bei den Damen gewann wie im Vorjahr Sigrid Mutscheler von der SG Niederwangen. Sie
zeigte in keiner Disziplin Schwächen und konnte vor allem auf dem Rad Boden gut machen.
Mit einer Gesamtzeit von 1:08:57 Std. lag sie überlegen vorn. Auf Platz 2 folgten Jule
Resselberger vom TRI TV Lauingen die in 1:11:35 Std. die ebenfalls schnell unterwegs war.
Das Podest komplettierte Lea Schmitz vom TSV Oettingen. In sehr guten 1:13:16 Std.
sicherte sie sich nicht nur den dritten Platz in der Gesamtwertung, sondern auch den Sieg in
der Altersklasse TW 25. Damit bewies auch Lea, dass Sie bei der Vorbereitung auf die
Challenge Roth im Plan liegt.


Wegen der Schreinerei-Ott-Trophy, waren in diesem Jahr auch auffallend viele junge
Sportler gemeldet, was ja auch das erklärte Ziel war. Für die Junioren und die Jugend A
beider Geschlechter wurde jeweils ein Preisgeld ausgelobt.
Bei den weiblichen Starterinnen sicherte sich die Gesamtzweite Jule Resselberger das
Preisgeld von 150,-€ als Siegerin der Jugend A. Bei den männlichen Startern holte sich Kilian
Graf vom TV Erlangen 1848 die 150,- € Preisgeld für seinen Sieg in der Kategorie Jugend A
ab. Bei den Junioren gewannen; Jonathan Reichert (Arriba Göppersdorf, 1.Platz = 150,- €),
Benjamin Leonhard (Team Jägermeister, 2. Platz= 100,- €) und Stephan Harasim (Team
Jägermeister, 3. Platz= 50,-€).
Auch die Rieser Sportler konnten in den Altersklassen überzeugen.
Ihre Alterklasse gewinnen konnten: Franziska Krischdat (AK 35, TSV Oettingen in 1:18:55
Std.), Simone Lechner (AK 55, TSV Oettingen in 1:22:07 Std.), Peter Struck (AK35, BG DonauRies e.V. in 1:13:49 Std.), Marco Frickhinger (AK 40, Lavazza Bar Nördlingen in 1:10:03 Std.),
Robert Schebest (AK45, TSV Oettingen in 1:13:19 Std.) und Wolf-Dietrich Otto (AK60, TSV
Oettingen in 1:17:55 Std.)
Den zweiten Platz in der AK-Wertung sicherten sich: Nicole Stang (AK20, TSV Harburg in
1:32:51 Std.), Markus Stang (AK30, TSV Harburg in 1:08:52 Std.), Sascha Kosiurak (AK BG
Donau-Ries e.V. in 1:14:28 Std.), Markus Lutz (AK50, TSV Oettingen in45, 1:11:46 Std.), Paul
Lechner (AK55, TSV Oettingen in 1:18:42 Std.), Franz Oschwald (AK60, TSV Harburg in
1:23:52 Std.) und Gerhard Seiler (AK65, TSV Oettingen in 1:41:51 Std.).
Über den Dritten Platz ihrer Klasse durften sich freuen: Martina Tremel (AK40, TSV Oettingen
in 1:34:20 Std.), Birgit Kosiurak (AK45, Nördlingen in 1:32:31 Std.) Benjamin Estner (AK35,
TSV Oettingen in 1:14:40 Std.), Dieter Hecht (AK45, Lavazza Bar Nördlingen in 1:15:06 Std.)
und Stefan Zeitlmann (AK65, TSV Harburg in 1:43:16 Std.).
Der zuletzt genannte gehört im Übrigen zu den sog. Eisernen am Start. Michael Häcker,
Gerhard Seiler, Andi Steppich und Stefan Zeitlmann haben nun auch die 33. Auflage
erfolgreich „gefinisht“ und somit noch nie gefehlt.
Am Ende der Veranstaltung freuten sich Veranstalter und Athleten über einen gelungenen
Wettbewerb, bei dem die Stimmung im Ziel gewohnt familiär und gut war, obwohl die
Einhaltung der Abstandregeln geboten war. Es bleibt zu hoffen, dass der Wettkampf im
nächsten Jahr etwas weniger unter dem Diktat der Hygiene-Regeln zu leiden hat.
Die weiteren Ergebnisse können im Internet abgerufen werden.

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