Duathlon Burgoberbach 2015

Für die Triathleten vom TSV Oettingen führte auch in diesem Jahr der Weg zum ersten Wettkampf nach Burgoberbach im Landkreis Ansbach. Leider mussten wegen Verletzungen und kurzfristiger Erkrankungen mehrere Athleten passen, so dass dieses mal nur 7 Sportler aus dem Ries an der Startlinie standen. Es galt, zwei mal 5 km zu laufen, dazwischen wurden 25 km auf dem Rad absolviert.

locker vor dem Start

Bei angenehmen Temperaturen machte den Teilnehmern allerdings der kräftige Wind zu schaffen, der die ohnehin windanfällige Strecke noch etwas schwerer machte.

Da der Wettbewerb wieder als Mittelfränkische Meisterschaft ausgeschrieben war, konnten die bestens vorbereiteten Veranstalter auch ein hochkarätiges Starterfeld, vorwiegend aus der Region Nürnberg/Roth, willkommen heißen.

Somit war schon im Vorfeld klar, dass zumindest von den Oettinger Männern wohl keine Podestplätze zu erwarten waren. Der aus seinem Schweizer Exil zurückgekehrte Robert Schebesta war der einzige TSVler , der lange Zeit die Spitze des Feldes im Blick hatte und sich am Ende in 1:22:38 über einen 16. Platz (5. AK35) freuen durfte. Markus Lutz, der sich noch immer im sportlichen „Sabbatical“ befindet, war deswegen über Platz 27 (4. AK45), drei Minuten hinter Robert, nicht unzufrieden. Auch Michael Reuter schaffte es noch unter die besten 50, er erreichte das Ziel in 1:31:13 auf dem 5. Platz in der AK45. Zwischen Uwe Neyka und Wolf-Dietrich Otto entwickelte sich ein harter Kampf mit wechselnder Führung, am Ende konnte sich der laufstärkere Uwe Neyka noch absetzen und erreichte in 1:36:18 den 6. Platz in der AK55, knapp zwei Minuten vor Otto (15. AK50). Ein gelungenes Debüt feierte der erst kürzlich zum TSV gestoßene Josef Zellinger, der in 1:45:58 als 13. der AK45 ins Ziel lief und auf dieser Leistung in Zukunft aufbauen kann.

Simone Lechner Lauf       Robert Schebesta Rad

Den Sieg machte, wie von den Experten vorhergesagt, die fränkische Fraktion unter sich aus.

Es siegte Martin Pfühler vor Dominic Mages (beide Team Arndt) und „Mister Rothsee“ Marcus Schattner.

Im Gegensatz zu den Herren konnte die einzige weibliche Starterin des TSV Oettingen, Simone Lechner, das Rennen mitbestimmen. Sie lag zwar nach dem ersten Lauf noch deutlich zurück, schob sich mit einer starken Leistung auf dem Rad aber auf den zweiten Rang nach vorne. Sie konnte die spätere Siegerin Karin Augsten aus Ettlingen zwar nicht mehr gefährden, verteidigte aber in großartiger Manier ihren Gesamtplatz 2 in 1:33:27.

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